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	<title>Tierarztpraxis Raqué</title>
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		<title>Igelhilfe im Herbst</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Oct 2011 08:18:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie jeden Herbst sind noch Igel unterwegs, um sich die letzen Fettreserven anzufuttern. Viele Leute wollen diesen Tieren helfen, vergessen aber, dass die Betreuung eines Igels sehr aufwändig und in der Regel nur in Ausnahmefällen notwendig ist. Im Herbst fragen sich zahlreiche Menschen beim Anblick eines Igels, ob das Stacheltier wohl lebend über den Winter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie jeden Herbst sind noch Igel unterwegs, um sich die letzen Fettreserven anzufuttern. Viele Leute wollen diesen Tieren helfen, vergessen aber, dass die Betreuung eines Igels sehr aufwändig und in der Regel nur in Ausnahmefällen notwendig ist.</p>
<p>Im Herbst fragen sich zahlreiche Menschen beim Anblick eines Igels, ob das Stacheltier wohl lebend über den Winter kommen wird. Während die Altigel ab Mitte Oktober bereits mit dem Bau ihres Winternestes beginnen, sind viele Jungigel noch bis in den November hinein unterwegs, um sich Fettreserven anzufuttern. Doch im nahrungsarmen Spätherbst finden die jungen Igel auch in einem naturnahen Garten nicht immer genügend Regenwürmer, Schmetterlingslarven oder Schnecken. Hier sollten die Jungtiere durch Zufüttern unterstützt werden. Da hilft ein abendliches Schälchen mit Katzenfutter oder Obst die Bäuche zu füllen. Aber auch ausgewogenes, nährstoffreiches Igelfutter, bietet eine sinnvolle Ergänzung. Aufnehmen sollte man einen Igel nur, wenn er tagsüber unterwegs ist und auffallend unterernährt (unter 500 g) oder krank erscheint. Auf jeden Fall sollte man einen solchen Pflegling einem Tierarzt oder einer Igelstation vorstellen. Wird dort festgestellt, dass der Igel keiner menschlichen Hilfe bedarf, so muss er unverzüglich wieder am Fundort freigelassen werden.</p>
<h4>Igelfreundliche Gartengestaltung als beste Hilfe</h4>
<p>Wer einen Garten sein eigen nennt, der kann Igeln am besten über den Winter helfen, in dem er den Garten igelfreundlich herrichtet, denn Gärten sind für die stacheligen Tiere wichtige Lebensräume. Das ideale Winterquartier besteht aus einem Haufen totem Holz, Reisig und Laub. Ihre Winterquartiere suchen die Igel bei anhaltenden Bodentemperaturen um null Grad auf. Schutz gegen Kälte finden sie in Erdmulden, unter Hecken oder eben in Reisighaufen. Die häufig üblichen herbstlichen Aufräumaktionen in Gärten sollte man daher lieber auf das Frühjahr verschieben. Neben natürlichen Unterschlupfmöglichkeiten kann man zusätzlich ein Igelhäuschen (&#8220;Igelkuppe&#8221; mit Isolierboden) aufstellen.</p>
<h4>Naturnahe Gärten dienen Igeln als ganzjähriger Lebensraum</h4>
<p>Igelhilfe sollte sich jedoch nicht nur auf den Herbst beschränken. Ein naturnah gestalteter und bewirtschafteter Garten mit vielen Naturelementen wie Hecken, Teichen, Obstbäumen, Steinmauern oder Wiesen bietet dem Igel ganzjährig einen Lebensraum. Der Verzicht auf Mineraldünger und chemische Bekämpfungsmittel sowie eine Bepflanzung mit heimischen Gewächsen sorgen dafür, dass das Stacheltier auch einen reich gedeckten Tisch vorfindet.</p>
<p>Ein solchermaßen eingerichteter Garten ist der ideale Platz, um den Igel in den Dämmerungsstunden bei der Futtersuche zu beobachten. Und der Igel wird es Ihnen mit der Vertilgung von Schnecken und anderen Pflanzenschädlingen danken.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Quelle/Text: Landesbund für Vogelschutz e.V.</em></p>
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		<title>Im Ausland nicht mehr ohne: Ab 3. Juli 2011 gilt die Chippflicht!</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Oct 2011 07:28:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit dem 3. Juli 2011 tritt bei Reisen in die Länder der EU nach einer achtjährigen Übergangsfrist die Chippflicht endgültig in Kraft. Wer nach diesem Zeitpunkt mit seinem Tier ins Ausland reist, sollte die neuen Bestimmungen kennen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem 3. Juli 2011 tritt bei Reisen in die Länder der EU nach einer achtjährigen Übergangsfrist die Chippflicht endgültig in Kraft. Wer nach diesem Zeitpunkt mit seinem Tier ins Ausland reist, sollte die neuen Bestimmungen kennen.</p>
<h4>Was galt bisher?</h4>
<p> Seit Oktober 2004 gilt, dass Hunde, Katzen und Frettchen für Urlaubsreisen in die Länder der EU gekennzeichnet sein müssen.<br />
 Die präferierte Methode zur Kennzeichnung ist laut EU-Verordnung der Transponder (Chip). Die Tätowierung galt in einer Übergangsfrist bis zum 3. Juli 2011 lediglich als Alternative.</p>
<h4>Was ist jetzt neu?</h4>
<p>Ab dem 3. Juli 2011 gilt für alle Tiere, die nach diesem Zeitpunkt geboren sind, bei Reisen ins Ausland die Chippflicht. Eine Tätowierung wird dann bei einer möglichen Kontrolle nicht mehr akzeptiert! Was passiert mit Tieren, die vor dem Stichtag bereits tätowiert waren? Leider bleibt die EU-Verordnung die Antwort auf diese Frage schuldig. Eine Nachfrage der Bundestierärztekammer bei der EU-Kommission ergab, dass, wenn das Gesetz nichts anderes regelt, die Tätowierung nach wie vor ihre Gültigkeit hat. Vorausgesetzt sie erfolgte vor dem 3. Juli 2011.</p>
<h4>Theorie und Praxis</h4>
<p>Allerdings wird im EU-Heimtierausweis nicht immer das Datum der Tätowierung vermerkt. Der Tierhalter hat im Zweifelsfall die Beweislast. Auch wenn die EU-Verordnung den Chip bei bereits tätowierten Tieren nicht ausdrücklich fordert, kann es an der Grenze oder im Ausland zu Problemen kommen. Sprachbarrieren verschärfen das Thema dann noch zusätzlich.</p>
<h4>So vermeidet man Ärger im Urlaub</h4>
<p>Der Chip ist die sinnvollste Vorsichtsmaßnahme, um sein Tier im Verlustfall wieder zu bekommen. Vor allem, wenn das Tier in einer fremden Umgebung entwischt. Jeder Tierhalter sollte sein Tier vor Reiseantritt chippen lassen. Ganz gleich, ob es bereits tätowiert ist oder nicht. Damit erspart man sich eventuelle, unliebsame Diskussionen mit Beamten zum Thema ob der Chip nun sein muss oder nicht. Denn die wenigsten Menschen werden die EU-Verordnung im Wortlaut kennen. Die Medien sprechen nur von der Chippflicht. Die Feinheiten sind kaum bekannt. Das sorgt für Verwirrung. Wer sein Tier gechippt hat, ist auf der sicheren Seite. Und schützt sein Tier außerdem vorsorglich im Verlustfall. Ein Leben lang.</p>
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		<title>Impfempfehlungen für Hunde und Katzen</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Sep 2011 07:29:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir richten uns in unserer Praxis nach den aktuellen Empfehlungen der Impfkommission des Bundesverbandes praktizierender Tierärzte (BpT) sowie nach den Richtlinien des Herstellers. Die Impfstrategien für Hunde sind derzeit in Diskussion. Ausgangspunkt ist, dass für die meisten Krankheiten der Impfschutz länger als ein Jahr anhält, eine jährliche Auffrischung also nicht zwingend notwendig ist. Selbstverständlich verwenden wir den derzeit modernsten Impfstoff.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir richten uns in unserer Praxis nach den aktuellen Empfehlungen der Impfkommission des Bundesverbandes praktizierender Tierärzte (BpT) sowie nach den Richtlinien des Herstellers. Die Impfstrategien für Hunde sind derzeit in Diskussion. Ausgangspunkt ist, dass für die meisten Krankheiten der Impfschutz länger als ein Jahr anhält, eine jährliche Auffrischung also nicht zwingend notwendig ist. Selbstverständlich verwenden wir den derzeit modernsten Impfstoff.</p>
<h4>Auslandsreisen</h4>
<p>Das 3-jährige Impfintervall wird durch nationale Einreisebestimmungen einiger Nicht-EU-Mitgliedsstaaten (insbesondere USA) nicht akzeptiert.</p>
<p>Bitte sprechen Sie uns rechtzeitig auf eine geplante Auslandsreise an. Wir beraten Sie gerne.</p>
<h3>Impfschema für Hunde</h3>
<p><strong>Unverzichtbare Impfungen: </strong>Tollwut, Staupe, Hepatitis, Parvovirose, Leptospirose<br />
<strong>Bedingt sinnvoll:</strong> Zwingerhusten, Borreliose, Welpensterben (für Züchter)</p>
<h4>Grundimmunisierung</h4>
<p><strong>9. Lebenswoche:</strong> Staupe, Hepatitis, Parvovirose, Zwingerhusten, Leptospirose<br />
<strong>3. Lebensmonat:</strong> Staupe, Hepatitis, Parvovirose, Zwingerhusten, Leptospirose, Tollwut<br />
<strong>16. Lebenswoche:</strong> Staupe, Hepatitis, Parvovirose, Tollwut<br />
<strong>15. Lebensmonat:</strong> Staupe, Hepatitis, Parvovirose, Zwingerhusten, Leptospirose, Tollwut</p>
<p>(Eventuell noch im Blut des Welpen vorhandene mütterlichen Antikörper können einen Teil einer früher Grundimmunisierung abfangen. Die Impfung in der 16. Lebenswoche wird daher von der Impfkommission des BpT empfohlen, um einen vollständigen Impfschutz zu gewährleisten.<br />
Laut Hersteller reicht eine einzige Impfung gegen Tollwut bzw. eine einmalige Auffrischung der übrigen Erkrankungen zum Aufbau eines ausreichenden Schutzes.)</p>
<h4>Auffrischungsimpfung</h4>
<p>Ab dem zweiten Lebensjahr wird der Impfschutz durch eine Auffrischungsimpfung aufrecht erhalten.</p>
<p><strong>jährlich:</strong> Leptospirose, Zwingerhusten<br />
<strong>alle 3 Jahre:</strong> Staupe, Hepatitis, Parvovirose, Zwingerhusten, Leptospirose, Tollwut</p>
<h3>Impfschema für Katzen</h3>
<p><strong></strong></p>
<p><strong>Unverzichtbare Impfungen:</strong> Katzenschnupfen, Katzenseuche, Tollwut (bei Freigängern)<br />
<strong>Sinnvoll:</strong> Leukose (bei Freigängern)<br />
<strong>Bedingt sinnvoll:</strong> Chlamydien (Chlamydophila felis)<br />
<strong>Umstritten: </strong>FIP (nicht vorrätig, nur auf Wunsch)</p>
<h4>Grundimmunisierung</h4>
<p><strong>9. Lebenswoche:</strong> Katzenschnupfen, Katzenseuche (RCP)<br />
<strong>3. Lebensmonat:</strong> RCP, bei Freigängern Tollwut und ggf. Leukose<br />
<strong>16. Lebenswoche:</strong> RCP, bei Freigängern Tollwut und ggf. Leukose<br />
<strong>15. Lebensmonat:</strong> RCP, bei Freigängern Tollwut und ggf. Leukose</p>
<p>(Die Impfung in der 16. Lebenswoche ist nicht zwingend erforderlich, wird aber vom BpT empfohlen, um eine ungenügende Antikörperbildung infolge eventuell noch vorhandener mütterlicher Antikörper im Blut der Katzenjungen auszugleichen.)</p>
<h4>Auffrischungsimpfung</h4>
<p><strong>jährlich:</strong> Katzenschnupfen, ggf. Leukose<br />
<strong>alle 3 Jahre:</strong> RCP, Tollwut, ggf. Leukose</p>
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		<title>Impfempfehlungen für Kaninchen</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Aug 2011 07:29:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Kaninchen sind vor allem durch zwei Viruserkrankungen gefährdet, gegen die es aber wirksame Schutzimpfungen gibt. Beide Erkrankungen werden hauptsächlich durch stechende Insekten (Mücken), aber auch durch direkten oder indirekten (Futter, Einstreu) Kontakt übertragen. Für den Menschen oder andere Tiere sind die Erkrankungen nicht gefährlich.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kaninchen sind vor allem durch zwei Viruserkrankungen gefährdet, gegen die es aber wirksame Schutzimpfungen gibt. Beide Erkrankungen werden hauptsächlich durch stechende Insekten (Mücken), aber auch durch direkten oder indirekten (Futter, Einstreu) Kontakt übertragen. Für den Menschen oder andere Tiere sind die Erkrankungen nicht gefährlich.</p>
<p>Die <strong>RHD</strong> (rabbit haemorraghic disease, &#8220;Chinaseuche&#8221;) ist eine durch Viren hervorgerufene Erkrankung mit Blutungen und einer Zerstörung der Leber. Die Erkrankung führt binnen 12 bis 72 Stunden zum Tod, die Sterblichkeitsrate beträgt bis zu 100 %.</p>
<p>Die <strong>Myxomatose</strong> (&#8220;Kaninchenpest&#8221;) ist eine Pockenänliche Viruserkrankung und durch teigige Schwellungen der Schleimhäute gekennzeichnet. Die Sterblichkeitsrate beträgt zwischen 20 und 100 %, je nach Aggressivität des Virusstammes.</p>
<p>Die Impfung gegen die beiden tödlichen Kaninchenseuchen sollte in jedem Frühjahr erfolgen. Der Impfschutz gegen die Myxomatose hält weniger als ein Jahr, so dass eine Auffrischung im Spätsommer unbedingt empfehlenswert ist.</p>
<h3>Impfschema für Kaninchen</h3>
<h4>Grundimmunisierung</h4>
<p><strong>6.-8. Lebenswoche:</strong> RHD, Myxomatose<br />
<strong>10. -12. Lebenswoche:</strong> RHD, Myxomatose</p>
<h4>Auffrischungsimpfung</h4>
<p><strong>halbjährlich:</strong> Myxomatose<br />
<strong>jährlich:</strong> RHD</p>
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